Wenn Beschäftigungszeit aus einem früheren Arbeitsverhältnis angerechnet wird, braucht man ein fiktives Einstellungsdatum: ein gedachtes, früheres Datum, das so behandelt wird, als wäre die Person schon damals eingestellt worden.
Wie wird gerechnet?
Echtes Datum der tatsächliche Einstellungstag, von dem aus rückwärts gerechnet wird.
Tageweise zuerst Monat für Monat zurück, bis das Tage-Budget aufgebraucht ist.
Jahresweise danach ein Jahr nach dem anderen – Tag und Monat bleiben gleich, nur die Jahreszahl wird kleiner.
Ergebnis das fiktive Einstellungsdatum.
Warum zuerst Tage, dann Jahre?
Nur beim tageweisen Rechnen zählt man echte Kalendertage – und nur dabei spielen Schaltjahre eine Rolle (der Februar hat 28 oder 29 Tage). Deshalb diese Reihenfolge: erst die Tage, dann die Jahre.